{"id":1130,"date":"2019-05-01T15:40:42","date_gmt":"2019-05-01T13:40:42","guid":{"rendered":"https:\/\/hypnose.de\/blog\/?p=1130"},"modified":"2019-11-11T12:57:30","modified_gmt":"2019-11-11T11:57:30","slug":"gender-sex-identitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hypnose.de\/blog\/gender-sex-identitaet\/","title":{"rendered":"Warum es in Geschlechterfragen Heilung statt Spaltung braucht \u2013 zum Motto der MEG Jahrestagung 2019 \u201eGender, Sex und Identit\u00e4t: Hypnotherapie und Vielfalt."},"content":{"rendered":"<p>Das Thema ist momentan medial allgegenw\u00e4rtig:<strong> Alte, wei\u00dfe M\u00e4nner. Sie repr\u00e4sentieren das Patriarchat und dessen Privilegien.<\/strong> Daraus resultieren Probleme f\u00fcr alle, vor allem aber f\u00fcr Frauen. Sie haben mit gr\u00f6\u00dferen Herausforderungen in der Berufswelt zu k\u00e4mpfen. Sie werden \u00f6fter Opfer von sexualisierter Gewalt. Junge weibliche K\u00f6rper werden zu Werbezwecken objektifiziert. Die Fronten scheinen also klar: hier die m\u00e4nnlichen T\u00e4ter, dort die weiblichen Opfer.&nbsp;<\/p>\n<p>Dass die Sache etwas <strong>komplexer<\/strong> ist (und es vielf\u00e4ltige Wege hin zu einem gerechteren Miteinander geben kann) wurde in verschiedenen Vortr\u00e4gen und im Diskussionsforum der MEG Jahrestagung deutlich.<\/p>\n<p>Ein weiteres Thema der Jahrestagung war die <strong>\u201eVielfalt\u201c<\/strong>. Die Reflektion und Neuinterpretation von Geschlechterrollen und Erwartungen bietet vielf\u00e4ltige M\u00f6glichkeiten. Manchen machen diese Entwicklungen aber auch Angst, da durch diese Sichergeglaubtes infrage gestellt wird.<\/p>\n<p><strong>Der Tenor der Diskussionsbeitr\u00e4ge auf der Tagung war daher: Wir wollen Wege zu einer Gesellschaft finden, in der Menschen ohne Angst verschieden sein k\u00f6nnen.<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"width: 100%;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" title=\"meg-tagung-eroeffnung\" data-id=\"1143\" src=\"https:\/\/hypnose.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/meg-tagung-eroeffnung.jpg\" style=\"width: 100%;\"><\/span><\/p>\n<p>Elsbeth Freudenfeld bei der Er\u00f6ffnung der Jahrestagung 2019. Foto: Martina Schrenk<\/p>\n<p>Eine Klarstellung am Anfang: bei der Beschreibung geschlechtstypischer Qualit\u00e4ten und Probleme handelt es sich nat\u00fcrlich allenfalls um Tendenzen und nicht um absolute Wahrheiten!<\/p>\n<h2>Sie will, was er will \u2013 und sie macht, was er will<\/h2>\n<p>In einem der ersten Vortr\u00e4ge thematisierte <a href=\"https:\/\/hypnose.de\/blog\/dr-sandra-konrad\/\" target=\"_blank\">Sandra Konrad<\/a> Frauen als \u201edas beherrschte Geschlecht\u201c. Sie fragt, wie frei Frauen sein k\u00f6nnen nach Jahrhunderten der Unterdr\u00fcckung. Damit meint sie die weibliche Sexualit\u00e4t im Speziellen, aber auch das Verhalten von Frauen in der \u00d6ffentlichkeit im Allgemeinen. Dabei zeigt sie, dass Frauen zwar heute theoretisch freier sind in ihrer Sexualit\u00e4t. Praktisch sind sie aber immer noch m\u00e4nnlichen Wunschvorstellungen unterworfen. Diese wirkten in der heutigen Zeit vor allem unbewusst weiter: Sie w\u00fcrden internalisiert und dadurch gef\u00fchlt zu den eigenen W\u00fcnschen.<\/p>\n<p>Passend dazu zitierte sie:<\/p>\n<p>&#8222;Niemand ist hoffnungsloser versklavt als jene, die f\u00e4lschlicherweise glauben, frei zu sein.&#8220;\u2015 Johann Wolfgang von Goethe<\/p>\n<p><span style=\"width: 100%;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" title=\"meg-tagung_konrad\" data-id=\"1141\" src=\"https:\/\/hypnose.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/meg-tagung_konrad.jpg\" style=\"width: 100%;\"><\/span><\/p>\n<p>Sandra Konrad Foto: Martina Schrenk<\/p>\n<p><strong>Konrad spricht daher kritisch von der \u201eSexualisierung der Frau als Gipfel der Emanzipation\u201c.<\/strong><\/p>\n<p>Diese Rollenvorstellungen wirkten vor allem in einer \u00f6ffentlichen Sph\u00e4re, also durch Medien und Werbung auf Frauen ein. Genauso aber auch auf M\u00e4nner. So w\u00fcrden Rollenstereotype weiter festgeschrieben. Konrad macht aber auch deutlich, dass es in einer privaten Sph\u00e4re sehr wohl die M\u00f6glichkeit f\u00fcr Frauen gibt, ihre wahren Bed\u00fcrfnisse anzusprechen und mit ihren (m\u00e4nnlichen) Partnern dar\u00fcber zu sprechen.<\/p>\n<h2>\u00d6ffentliche Sph\u00e4re vs. Private Sph\u00e4re<\/h2>\n<p>In der \u00f6ffentlichen Sph\u00e4re werden Frauen oft sexualisiert und objektifiziert \u2013 die Pers\u00f6nlichkeit wird nachrangig. Weibliche K\u00f6rper sind einer permanenten ungefragten Kommentierung und Bewertung ausgesetzt. Etwas, was M\u00e4nner in dieser Form nicht erleben m\u00fcssen. Hierdurch reproduzieren sich Normen und Klischees, die auf die Handlungen einzelner Personen r\u00fcckwirken. Ein Teufelskreis entsteht. Gleichzeitig erwecken prominente Frauen den Eindruck, dass dies selbstbestimmt geschehe. Frauen m\u00fcssen heute nicht mehr machen, was der Mann will. An diese Stelle tritt ein neuer Narrativ: <strong>Sie will, was er will. Und sie macht, was er will.<\/strong> Das eigene Begehren werde dem Begehrt-werden durch den Mann untergeordnet. So werde aus der unterdr\u00fcckten Frau die selbstbeherrschte angepasste Frau.<\/p>\n<p><strong>In der privaten Sph\u00e4re hingegen komme es zu R\u00fccksichtnahme und Entgegenkommen durch M\u00e4nner<\/strong>. Hier k\u00f6nnen Grenzen und Bed\u00fcrfnisse der Frau, die in der Pornografie oftmals als nicht-existent dargestellt werden, thematisiert werden. Die Partnerschaft kann somit zum Raum werden, an dem Gleichberechtigung verwirklicht werden kann. M\u00e4nner und Frauen haben hier gemeinsam die Chance selbstbestimmte Normen zu entwickeln. Dies k\u00f6nnte ein Schritt zu einer schambefreiten Gesellschaft sein.<\/p>\n<h2>Auch M\u00e4nner leiden unter dem Druck von Rollenklischees<\/h2>\n<p>Denn auch M\u00e4nner scheinen Probleme mit den patriarchalen Strukturen zu haben: So sagte <a href=\"https:\/\/hypnose.de\/blog\/quo-vadis-mann-maennlichkeit\/\" rel=\"nofollow\" target=\"_blank\">Dirk Revenstorf<\/a>, dass laut einer Umfrage 81 % der Frauen stolz auf ihr Geschlecht seien, w\u00e4hrend das nur 17 % der M\u00e4nner sagten. Woran liegt es nun, dass auch M\u00e4nner oftmals leiden?<\/p>\n<p>&nbsp;<strong>Ein Problem sei laut Revenstorf die schwierige Lage des modernen Mannes. Auf der einen Seite w\u00fcrde von ihm verlangt, seine Privilegien an die Frau abzutreten. Auf der anderen Seite mangelt es an erf\u00fcllenden Vorbildern<\/strong>. Noch immer wird von M\u00e4nnern eher gefordert, sich von ihren Gef\u00fchlen abzuspalten. Zum Beispiel um emotional beanspruchende Arbeiten zu erledigen wie als Soldat, Notfallsanit\u00e4ter oder in Schlachtfabriken. Und noch immer leiden M\u00e4nner an dem \u201emangelnden Zugang zu den eigenen Gef\u00fchlen \u2013 sei es Unwilligkeit oder Unf\u00e4higkeit\u201c. Laut Revenstorf sei der traditionelle Mann der Frau mit seiner k\u00fchlen rationalen Art ohnehin unterlegen: In der heutigen Zeit sei Empathie und Vernetzung statt gef\u00fchlloser St\u00e4rke und Konkurrenzdenken gefragt.<\/p>\n<p><span style=\"width: 100%;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" title=\"meg-tagung_dirk\" data-id=\"1140\" src=\"https:\/\/hypnose.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/meg-tagung_dirk.jpg\" style=\"width: 100%;\"><\/span><\/p>\n<p>Dirk Revenstorf in seinem Vortrag: &#8222;Quo vadis Mann.&#8220; Foto: Martina Schrenk<\/p>\n<p>Woher aber kommt die Resistenz der M\u00e4nner sich zu ver\u00e4ndern? Ein Grund k\u00f6nne sein, dass sie wenig durch die Emanzipation der Frau zu gewinnen haben. Sie m\u00fcssten ja schlie\u00dflich auf viele Privilegien verzichten. <strong>Bei n\u00e4herer Betrachtung k\u00f6nne das Ablegen von toxischer M\u00e4nnlichkeit aber positive Folgen haben<\/strong>: Der starke Rollendruck, der auf M\u00e4nnern lastet, f\u00fchrt oft zum Burnout oder gar Selbstmord. Auch frauenfeindliches Verhalten, welches in der \u00f6ffentlichen Sph\u00e4re allgegenw\u00e4rtig ist, k\u00f6nne dann aufgegeben werden. In Bezug auf die Sexualit\u00e4t m\u00fcsse das Ziel sein, das m\u00e4nnliche Interesse respektvoll aber zielgerichtet ohne Scham zum Ausdruck zu bringen.<\/p>\n<h2>Biologische Unterschiede und Qualit\u00e4ten des M\u00e4nnlichen und Weiblichen<\/h2>\n<p>Dabei sei es, so wurde an verschiedenen Stellen der Tagung betont, wichtig zu sehen, dass sowohl M\u00e4nner als auch Frauen besondere Qualit\u00e4ten haben.<\/p>\n<p>&nbsp;Die Zuschreibung der m\u00e4nnlichen und weiblichen Eigenschaften k\u00f6nnen hierbei auch durch eine Analogie in der Natur dargestellt werden. In der \u201eYin-Yang Meditation\u201c nannte Manu Giesen als Beispiel die menschlichen Keimzellen: Zum einen die zielstrebigen m\u00e4nnlichen Samenzellen. Zum anderen die empfangenden weiblichen Eizellen. <strong>Als Menschen tragen wir aber Anteile beider Geschlechter in uns.<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"width: 100%;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"397\" title=\"yin-yang\" data-id=\"1135\" src=\"https:\/\/hypnose.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/yin-yang.jpg\" style=\"width: 100%;\"><\/span><\/p>\n<p>Dirk Revenstorf betont daher, dass es um den \u201eAbbau der sozial konstruierten Unterschiede bei gleichzeitiger Beachtung der facettenreichen biologischen Kerngeschlechtlichkeit\u201c gehe.<\/p>\n<p>Es sei wichtig, Anteile beider Geschlechter in uns wahrzunehmen. Dabei m\u00fcssten wir vor allem mit den dominanten Anteilen verhandeln, damit sie Raum geben f\u00fcr das andersgeschlechtliche Anteile in uns. Dies machte Kai Fritzsche bei der Podiumsdiskussion deutlich. <strong>Ein wichtiger Schritt hierzu sei, weibliche Eigenschaften gegen\u00fcber m\u00e4nnlichen nicht l\u00e4nger abzuwerten.<\/strong> Denn dies sei ein Grund, weswegen weibliche innere Anteile oftmals unterdr\u00fcckt w\u00fcrden. Wenn dieser Schritt gelingt, kann es auch f\u00fcr M\u00e4nner einfacher werden, ihre weiblichen, empf\u00e4nglichen Anteile besser zum Ausdruck zu bringen.<\/p>\n<p><span style=\"width: 100%;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"219\" title=\"meg-tagung_podiumsdiskussion\" data-id=\"1142\" src=\"https:\/\/hypnose.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/meg-tagung_podiumsdiskussion.jpg\" style=\"width: 100%;\"><\/span><\/p>\n<p>Podiumsdiskussion Foto: Martina Schrenk<\/p>\n<h2>Die Jokerrolle \u2013 Transpersonen und ihr spezieller Blickwinkel \u2013 St\u00e4rken und Probleme<\/h2>\n<p>Zudem m\u00fcssen wir ber\u00fccksichtigen, dass es in Wirklichkeit mehr gibt als zwei Geschlechter. Darauf machte in ihrem Vortrag und bei der Podiumsdiskussion (bei der sie sich selbst in Hinblick auf das Geschlechterverh\u00e4ltnis der Podiumsdiskussion augenzwinkernd \u201edie Jokerrolle\u201c zuschrieb) Mari G\u00fcnther aufmerksam<strong>. Sch\u00e4tzungsweise jeder 400. Mensch, der in Deutschland geboren werde, sei intergeschlechtlich.<\/strong><strong>Obwohl es sich hierbei um einen eindeutigen<em> <\/em>Zustand und kein Defizit handelt, werde immer noch ein gesellschaftlicher Druck ausge\u00fcbt:<\/strong> Durch Operationen an Neugeborenen solle f\u00fcr \u201eKlarheit\u201c gesorgt werden. Dabei haben Intergeschlechtliche und auch Transpersonen oftmals besondere St\u00e4rken. Sie haben einen speziellen Blickwinkel und vereinen das angesprochene Prinzip \u201eHeilung statt Spaltung\u201c und \u201eVielfalt\u201c oftmals schon deutlich besser als biologische Frauen und M\u00e4nner. Gleichzeitig verwehren sie sich gegen eine Zweiteilung der Gesellschaft, wodurch eine Unterdr\u00fcckung des anderen Geschlechts erschwert w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Mari G\u00fcnther betonte aber auch, dass Transpersonen in unserer Gesellschaft oftmals noch einen schweren Stand haben \u2013 was sich beispielsweise an der Diskussion \u00fcber Unisex-Toiletten zeige. Viele Transpersonen verzichteten lieber auf Toiletteng\u00e4nge im \u00f6ffentlichen Raum aus Angst vor Anfeindung und Ausgrenzung. <strong>Gro\u00dfe Institutionen wie die MEG m\u00fcssten sich daher klar bekennen zu Transpersonen und ihren Themen, um einen Wandel im Bewusstsein voranzutreiben. <\/strong><\/p>\n<p><span style=\"width: 100%;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" width=\"543\" height=\"379\" title=\"gender-toilett-signs\" data-id=\"1136\" src=\"https:\/\/hypnose.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/gender-toilett-signs-e1556531917976.jpg\" style=\"width: 100%;\"><\/span><\/p>\n<h2>Statt einfacher Antworten \u2013 spannende Frage stellen und dar\u00fcber reden<\/h2>\n<p>Zusammenfassend l\u00e4sst sich sagen, dass das Thema Gender und Vielfalt selbst ein Vielf\u00e4ltiges ist. In Vortr\u00e4gen, aber auch in pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4chen wurde deutlich, dass der Weg zu einem gleichberechtigten Miteinander der Geschlechter noch lange nicht zu Ende beschritten ist. Bestehende Privilegien m\u00fcssten sichtbar gemacht und hinterfragt werden. <strong>Dazu sei es wichtig die Autonomie von Frauen und M\u00e4nnern gegen\u00fcber gesellschaftlichem Druck zu st\u00e4rken.<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/hypnose.de\/blog\/dr-sandra-konrad\/\" target=\"_blank\">Sandra Konrads Forderung<\/a> ist, dass die neue weibliche Freiheit mit Selbstbestimmung aufgeladen wird. Frauen sollten mehr auf ihre eigenen Bed\u00fcrfnisse h\u00f6ren. Unterst\u00fctzt werden sollten sie durch M\u00e4nner, die alte Rollenklischees hinterfragen. Diese m\u00fcssten besonders in Erscheinung treten, um einen Wandel zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Das Herz der MEG schl\u00e4gt laut Elsbeth Freudenfeld f\u00fcr die Vielfalt. Diese Vielfalt helfe, den scheinbar starren Begriff Identit\u00e4t dynamisch werden zu lassen. Frauen seien zu h\u00e4ufig auf Harmonie ausgerichtet und stellen ihre eigenen Bed\u00fcrfnisse hintenan. Dabei seien M\u00e4nner gerade in der privaten Sph\u00e4re offen f\u00fcr weibliche Bed\u00fcrfnisse. Es sei wichtig, weniger \u00fcber Rollenerwartungen zu spekulieren. Stattdessen gelte es sich zu \u00e4u\u00dfern, gemeinsam zu reden und verhandeln.<\/p>\n<p><strong>Im Hinblick auf eine gerechtere Gesellschaft wurde in den Vortr\u00e4gen und Diskussionen eines deutlich: Es gibt keine einfachen Antworten auf diese Herausforderungen. Vielmehr sollten spannende Fragen gestellt werden, die die bestehenden Machtverh\u00e4ltnisse hinterfragen und bestenfalls dekonstruieren. <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Autor: Aldo Haumann MA. MSc.<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"width: 100%;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"686\" title=\"aldo-haumann\" data-id=\"1145\" src=\"https:\/\/hypnose.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/aldo-haumann-1.jpg\" style=\"width: 100%;\"><\/span><\/p>\n<p>Aldo hat einen Abschluss in Soziologie und Philosophie und absolvierte in Wien ein Masterstudium f\u00fcr hypnosystemische Beratung und Interventionen. Er macht zurzeit eine Ausbildung zum Lebens- und Sozialberater und systemischen Coach. Im Zuge dieser Ausbildung betreut er hypnosystemische Kongresse und Institute in Deutschland und \u00d6sterreich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Thema ist momentan medial allgegenw\u00e4rtig: Alte, wei\u00dfe M\u00e4nner. Sie repr\u00e4sentieren das Patriarchat und dessen Privilegien. Daraus resultieren Probleme f\u00fcr alle, vor allem aber f\u00fcr Frauen. 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