{"id":2663,"date":"2021-09-03T09:16:42","date_gmt":"2021-09-03T07:16:42","guid":{"rendered":"https:\/\/hypnose.de\/blog\/?p=2663"},"modified":"2022-03-12T13:15:04","modified_gmt":"2022-03-12T12:15:04","slug":"wirkt-hypnotherapie-bei-depressionen-ergebnisse-einer-grundsoliden-studie-%f0%9f%a7%a0%f0%9f%92%a1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hypnose.de\/blog\/wirkt-hypnotherapie-bei-depressionen-ergebnisse-einer-grundsoliden-studie-%f0%9f%a7%a0%f0%9f%92%a1\/","title":{"rendered":"Wirkt Hypnotherapie bei Depressionen? \u2013 Ergebnisse einer grundsoliden Studie \ud83e\udde0\ud83d\udca1"},"content":{"rendered":"<p>Endlich war es diesen M\u00e4rz so weit: Der wissenschaftliche Artikel einer bahnbrechenden Studie wurde ver\u00f6ffentlicht! Ich wei\u00df noch, wie ich mir die Ver\u00f6ffentlichung im M\u00e4rz 2019, also zwei Jahre zuvor, herbeigesehnt habe.<\/p>\n<p>Damals sa\u00df ich in einem Vortrag von einem der Forscher:innen der Studie, Prof. Dr. Anil Batra, auf der Jahrestagung der Milton-Erickson-Gesellschaft in Bad Kissingen und lauschte mit offenem Mund der Pr\u00e4sentation der Studie zu. Warum ich so begeistert war? Anil Batra stellte die erste methodologisch saubere Studie mit Hypnotherapie bei Depressionen vor!<\/p>\n<p><span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" data-id=\"2667\" width=\"600\" height=\"467\" title=\"anil-batra-meg\" src=\"https:\/\/hypnose.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/anil-batra-meg.jpeg\" style=\"\"><\/span><\/p>\n<p>Zwei Monate sp\u00e4ter ver\u00f6ffentlichten wir ein Podcast-Interview mit Herrn Batra, das ihr <a href=\"https:\/\/hypnose.de\/blog\/depression-hypnotherapie\/\" target=\"_blank\">hier<\/a> verlinkt findet<a href=\"https:\/\/hypnose.de\/blog\/depression-hypnotherapie\/\" style=\"outline: none;\"><\/a>. Ich m\u00f6chte euch nun nach zwei Jahren von dieser bahnbrechenden Studie erz\u00e4hlen.<\/p>\n<h2>Grunds\u00e4tzliches \ud83e\udd89<\/h2>\n<p>Diese Studie vergleicht den Effekt von Hypnotherapie mit dem Effekt des sogenannten \u201cGoldstandards\u201d, der kognitiven Verhaltenstherapie (KVT). Und zwar f\u00fcr die Behandlung einer leichten bis mittelgradigen depressiven Episode. Die Studienkoordination machte die T\u00fcbinger Wissenschaftlerin Dr. Kristina Fuhr; sie ist auch die Hauptautorin des Artikels.<\/p>\n<p>Es ist nicht die erste Studie, welche sich daf\u00fcr interessiert, wie Hypnotherapie eigentlich in der Behandlung von psychischen St\u00f6rungen (auch Depressionen) abschneidet, aber keine erf\u00fcllte bisher die State-of-the-art-Standards f\u00fcr eine methodisch solide Untersuchung.<\/p>\n<p>Mit \u201cVergleichen\u201d ist hier die sogenannte \u201cNichtunterlegenheitsstudie\u201d (\u201cnon inferiority study\u201d) gemeint. D.h. die Fragestellung und statistische \u00dcberpr\u00fcfung zielt darauf ab, zu schauen, ob Hypnotherapie <em>mindestens <\/em>so wirksam ist wie die KVT. Es geht also nicht um den Vergleich per se, welche Methode wirksamer ist.<\/p>\n<p><span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" data-id=\"2668\" width=\"5616\" height=\"2568\" title=\"\" src=\"https:\/\/hypnose.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Depositphotos_14234469_xl-2015.jpg\" style=\"\"><\/span><\/p>\n<p>Ist die Orange dem Apfel unterlegen oder nicht? Vergleichbarmachen und Nichtunterlegenheit pr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Was sind die methodologischen Vorteile dieser Studie? Im Folgenden stelle ich euch eine Auswahl an sechs Punkten vor, die mich \u00fcberzeugt haben.<\/p>\n<h2>Registrierung der Studie \ud83d\udc69\ud83c\udffe\u200d\ud83d\udcbb\ud83d\udc40<\/h2>\n<p>Eine qualitativ hochwertige Studie ver\u00f6ffentlicht die Vorgehensweise und das Design vor Beginn der Datenerhebung auf der f\u00fcr alle einsehbaren Webseite der <em>U.S. National Library of Medicin<\/em>e. Diese \u201cRegistrierung\u201d verhindert, dass w\u00e4hrend der Studie \u00c4nderungen vorgenommen werden, weil einem z.B. die Zwischenergebnisse nicht gefallen. Es versichert auch, dass m\u00f6glichst alle Eventualit\u00e4ten vorab durchdacht wurden. Das wurde <a href=\"https:\/\/clinicaltrials.gov\/ct2\/show\/NCT02375308?term=NCT02375308&amp;draw=2&amp;rank=1\" style=\"outline: none;\" target=\"_blank\">hier<\/a> auch gemacht.<\/p>\n<h2>Gro\u00dfe Stichprobe \ud83d\udc65\ud83d\udcaf<\/h2>\n<p>Es wurde ausgerechnet, wie viele Proband:innen notwendig sind, um aussagekr\u00e4ftige Ergebnisse zu erhalten, die nicht auf Zuf\u00e4lligkeit beruhen. Es reichen z.B. zwei Personen nicht aus, um den Behandlungserfolg einer Therapiemethode gegen die andere aufzuwiegen. Aber wie viele man mindestens braucht, ist nicht mit einer Pi-Mal-Daumen-Regel festzulegen, sondern kann mit statistischen Berechnungen vorhergesagt werden.<\/p>\n<p><span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" data-id=\"2669\" width=\"5000\" height=\"3750\" title=\"group of people gathered together in the shape of growing graph\" src=\"https:\/\/hypnose.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Depositphotos_70259903_xl-2015.jpg\" style=\"\"><\/span><\/p>\n<p>Kurz und gut, f\u00fcr diese Studie sollten 140 Proband:innen her. Pardon, das stimmt nicht, denn wir haben vergessen, die Anzahl der Aussteiger:innen miteinzubeziehen. Aus \u00e4hnlichen Studiendesigns schlie\u00dfen die Autor:innen der Studie, dass 12,5% aller Teilnehmer:innen aussteigen k\u00f6nnten und setzten somit das Ziel auf 160 Proband:innen (wer jetzt den Taschenrechner rausgeholt hat, um das zu \u00fcberpr\u00fcfen: sehr scharfsinnig von euch; die zus\u00e4tzlichen 2,5 Personen sind dem Motto \u201c<em>better safe than sorry<\/em>\u201d geschuldet). 153 haben letztlich teilgenommen, 134 haben abgeschlossen.<\/p>\n<p>Die Stichprobe bestand aus Menschen zwischen 18 und 70 Jahren, welche eine leichte bis mittelgradige Episode laut der <em>Montgomery- \u00c5sperg Depression Rating Scale<\/em> (MADRS) hatten.<\/p>\n<h2>Vergleichsgruppe \ud83d\udc6f\u200d\u2642\ufe0f<\/h2>\n<p>Idealerweise braucht es eine Kontrollgruppe, die ein Gespr\u00e4ch ohne psychotherapeutische Intervention beinhaltet. Aus guten Gr\u00fcnden ist das hier aus ethischer Sicht nicht erlaubt. Zum einen darf man leidenden Patient:innen eine Behandlung nicht verwehren, zum anderen erh\u00f6ht sich mit jeder neuen depressiven Episode die Wahrscheinlichkeit einer Chronifizierung.<\/p>\n<p>Auch die Wartelisten-Strategie (Wartekontrollgruppen), wo eigentlich alle eine Behandlung erhalten, nur &nbsp;die eine Gruppe zeitversetzt zur anderen, ist in diesem Fall nicht okay. Andere Studien ziehen auch die Vergleichsgruppe \u201ctreatment as usual\u201d heran, wo unklar ist, was das genau bedeutet und wie die Ergebnisse entsprechend beurteilt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die L\u00f6sung f\u00fcr Psychotherapieforschung lautet daher, mit einer etablierten, evidenzbasierten Alternative zu vergleichen. Und das wurde hier auch getan. Die Wahl lag wie \u00fcblich auf der kognitiven Verhaltenstherapie, die sich in der Vergangenheit manualisieren und somit erfolgreich untersuchen hat lassen.<\/p>\n<h2>Manualisierung \ud83d\udcd5 \ud83d\udcd7 \ud83d\udcd8 \ud83d\udcd9<\/h2>\n<p>Apropos, vielleicht seid ihr schon mal \u00fcber meinen Artikel <em>\u201c<\/em><a href=\"https:\/\/hypnose.de\/blog\/hypnose-und-wissenschaft\/\" style=\"outline: none;\" target=\"_blank\"><em>Hypnose und Wissenschaft: Was die Erforschung von Hypnose schwierig macht und warum es sich dennoch lohnt\u201d<\/em><\/a> &nbsp;gestolpert. Unter anderem habe ich dort erkl\u00e4rt, dass die Grundidee moderner Hypnotherapie das individualisierte Vorgehen ist, und dass es genau deshalb so schwierig ist, Hypnotherapie f\u00fcr die Forschung zu operationalisieren \/ zu standardisieren.<\/p>\n<p>Die L\u00f6sung f\u00fcr das Dilemma erkl\u00e4rte Herr Batra im Podcast: &#8222;Man k\u00f6nnte ja hingehen und ein Schatzk\u00e4stlein von Interventionen bauen\u201d. Aus diesem Potpourri an grunds\u00e4tzlich passenden Interventionen k\u00f6nne man dann sch\u00f6pfen, ohne dass jede Sitzung starr vorgegeben w\u00e4re.<\/p>\n<p>Und so war es auch in dieser Studie, die aus 20 Therapiesitzungen bestand. Letztes Jahr wurde das Manual publiziert und ist f\u00fcr alle erh\u00e4ltlich. Dort haben sich namhafte Hypnotherapeut:innen des deutschsprachigen Raums Gedanken gemacht und ihr Wissen f\u00fcr diese Studie zusammengetragen.<\/p>\n<p><span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" data-id=\"2670\" width=\"6000\" height=\"6000\" title=\"man manual\" src=\"https:\/\/hypnose.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/106_MTUwODE4X01hbl9SZW1lbWJlciBbQ29udmVydGVkXS0wMQ.jpg\" style=\"\"><\/span><\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.meg-hypnose.de\/publikationen-\/-wiss-projekte\/hypnotherapie-bei-depressionen-ein-manual-fuer-psychotherapeuten\" style=\"outline: none;\" target=\"_blank\">MEG schreibt<\/a> \u00fcber das Manual<a href=\"https:\/\/www.meg-hypnose.de\/publikationen-\/-wiss-projekte\/hypnotherapie-bei-depressionen-ein-manual-fuer-psychotherapeuten\" style=\"outline: none;\"><\/a>:<\/p>\n<p><em>Im Teil B wird der Ablauf einer hypnotherapeutischen Depressionstherapie detailliert beschrieben: Vom \u201eAnfang der Therapie\u201c (Motivierung, Basisinformationen, erste Tranceerfahrungen, Sicherer Ort) zu \u201eEntlastung, St\u00e4rkung und Ressourcenaktivierung\u201c (Ballonfahrt, Einflechten, Kompetenzst\u00e4rkung, Loslassen, L\u00f6sungserfahrungen, Zukunftsprojektion, L\u00f6sungsvision Kinotechnik, Ziele verwirklichen) hin zu \u201edepressionsspezifischen Techniken\u201c (Paradiesort, Gr\u00fcbeln, wieder einschlafen, Kindheitserfahrungen, Ballonfahrt, Kompetenzerfahrung, Stellvertreter-Technik, Genug-Ort, Interaktionsmuster, vom Gr\u00fcbeln zum Handeln, Sinnfindung, Suizidalit\u00e4t, Neutralisieren lebensfeindlicher Botschaften, Kriseninterventionen bei akuter Suizidalit\u00e4t) bis zu \u201eZwischenstand\u201c und \u201eAbschluss der Therapie\u201c (R\u00fcckfallprophylaxe, Utilisieren von Symptomen, Zeitprogression, Abschluss).<\/em><\/p>\n<h2>Verblindung \ud83d\ude48<\/h2>\n<p>Es wurden sogenannte <em>blinde <\/em>Diagnostiker:innen eingesetzt. Das bedeutet, dass die Diagnostiker:innen, die die Depressionskriterien nach der Behandlung \u00fcberpr\u00fcften, nicht die behandelnden Therapeut:innen waren und auch (in fast allen F\u00e4llen) nicht wussten (also <em>blind <\/em>daf\u00fcr waren), welche Therapie die Proband:innen erhalten haben.<\/p>\n<p><span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" data-id=\"2671\" width=\"2000\" height=\"1333\" title=\"\" src=\"https:\/\/hypnose.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Depositphotos_4899269_l-2015.jpg\" style=\"\"><\/span><\/p>\n<p>Blinde Diagnostiker:innen<\/p>\n<p>Das ist wichtig, um den Erwartungseffekt dieser Diagnostiker:innen zu minimieren. Es k\u00f6nnte ja sein, dass die an der Studie beteiligten auf ein bestimmtes Ergebnis hoffen und \u2013 ohne es zu beabsichtigen \u2013 die Antworten der Proband:innen subtil beeinflussen.<\/p>\n<p>Verblindet waren auch die Forscher:innen der Studie gegen\u00fcber den Ergebnissen, bis die Studie im November 2018 abgeschlossen war und sie mit der Analyse der Daten beginnen konnten. Wie gesagt: <em>better safe than sorry<\/em>.<\/p>\n<h2>Langzeitbefragung<\/h2>\n<p>Toll war auch, dass sich die Forscher:innen f\u00fcr zwei weitere Messungen der Depression bei den Proband:innen entschieden haben, n\u00e4mlich sechs und zw\u00f6lf Monate nach dem Ende der Behandlung. Das erfordert weiteren organisatorischen und finanziellen Aufwand und verschiebte auch die Publikation der Ergebnisse in weitere Zukunft. Dennoch ist es wichtig, auch zu schauen, ob die Behandlungseffekte \u00fcberhaupt andauern.<\/p>\n<p>Somit gab es vier Messzeitpunkte: vor der Behandlung, direkt nach der Behandlung und sechs bzw. zw\u00f6lf Monate sp\u00e4ter. 70 Proband:innen haben an allen vier Befragungen teilgenommen. Die restlichen, fehlenden Daten kann man durch komplizierte statistische Methodik artifiziell auff\u00fcllen, so dass man auf ein aussagekr\u00e4ftiges Ergebnis nicht verzichten muss.<\/p>\n<h2>Ergebnis<\/h2>\n<p>Hypnotherapie ist lauten diesen Studienergebnisse im Vergleich zur KVT bei der Behandlung leichter und mittelgradiger depressiver Episoden in ihrer Wirksamkeit <strong>nicht unterlegen<\/strong> \u2013 auch nicht nach sechs und zw\u00f6lf Monaten nach der Behandlung.<\/p>\n<p>Wenn wir also begr\u00fcndeterweise davon ausgehen, dass KVT bei der Behandlung von Depressionen wirksam sein kann, so gilt das Gleiche laut dieser Studie auch f\u00fcr die Hypnotherapie. Das erfreut.<\/p>\n<h2>Bedeutung<\/h2>\n<p>Diese Studie ist ein erster wichtiger Schritt zur Zertifizierung hypnotherapeutischen Verfahrens bei Depressionen. Wobei es daf\u00fcr der Replikation durch \u00e4hnlich konzipierte Studien von unabh\u00e4ngigen Forschungslaboren bedarf.<\/p>\n<p>Langfristig betrachtet ist es f\u00fcr die Versorgungslage besser, wenn mehrere Verfahren f\u00fcr die Behandlung von Depressionen zugelassen und somit \u00fcber die Krankenversicherungen abrechenbar sind. Bisher ist Hypnotherapie bereits vom Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie seit 2006 f\u00fcr bestimmte psychosomatische Erkrankungen und Raucherentw\u00f6hnung anerkannt. Vielleicht irgendwann auch f\u00fcr Depressionen \ud83e\udd1e<\/p>\n<p><span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" data-id=\"2675\" width=\"720\" height=\"405\" title=\"Folie1\" src=\"https:\/\/hypnose.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Folie1.jpeg\" style=\"\"><\/span><\/p>\n<p>Sie zeigt auch, dass Hypnotherapie f\u00fcr Forschungszwecke standardisierbar ist. Ich hoffe, dass sie eine Inspiration f\u00fcr andere Universit\u00e4ten sein wird, sich an die Untersuchung von Hypno<em>therapie<\/em> zu wagen. Dann wird es auch Anreiz f\u00fcr unabh\u00e4ngige F\u00f6rderungsinstitute geben, solche Studien zu finanzieren.<\/p>\n<p>Wenn ihr mehr \u00fcber das Manual erfahren wollt, schreibt euer Interesse in die Kommentare, und dann gibt\u2019s mit ein bisschen Gl\u00fcck einen Extra-Blogartikel nur \u00fcber das Manual.<\/p>\n<p>Und wie immer gilt: Ich w\u00e4re hocherfreut \u00fcber jegliche Reaktion eurerseits auf diesen Artikel. Wo immer ihr gerade seid \u2013 habt einen sch\u00f6nen Tag oder Abend und danke f\u00fcrs Lesen.&nbsp;<span style=\"color: rgb(255, 255, 255);\"><a href=\"https:\/\/emojipedia.org\/call-me-hand\/\" style=\"outline: none;\">\ud83e\udd19<\/a><\/span><\/p>\n<p>Quelle:&nbsp;<\/p>\n<p>Fuhr, K., Meisner, C., Broch, A., Cyrny, B., Hinkel, J., Jaberg, J., Petrasch, M., Schweizer, C., Stiegler, A., Zeep, C., &amp; Batra, B. (2021). Efficacy of hypnotherapy compared to cognitive behavioral therapy for mild to moderate depression \u2013 Results of a randomized controlled rater-blind clinical trial. <em>Journal of Affective Disorders, 286<\/em>, 166\u2013173.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Autorin: Lisa Anton-Boicuk<\/strong><\/p>\n<p><span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" data-id=\"2370\" width=\"820\" height=\"1100\" title=\"WhatsApp Image 2020-09-02 at 17.12.55\" src=\"https:\/\/hypnose.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/WhatsApp-Image-2020-09-02-at-17.12.55-e1610823475325.jpeg\"><\/span><\/p>\n<p>Lisa hat ihren Masterabschluss in Klinischer Psychologie an der Universit\u00e4t Wien absolviert und erforschte dort \u00fcber zwei Jahre lang den Einfluss von Hypnose auf das Wahrnehmen, Denken und F\u00fchlen. Am Milton-Erickson-Institut Rottweil hat sie die Curricula der Klinischen Hypnose und Hypnosystemischen Kommunikation durchlaufen. Heute arbeitet sie als Psychologin in einer psychosomatischen Klinik.<\/p>\n<p>Privat ist sie ambitionierte Kaffeesomeli\u00e8re.<\/p>\n<p>Aktuelles Lieblingsbuch: Caroline Criado-Perez &#8222;Unsichtbare Frauen&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Endlich war es diesen M\u00e4rz so weit: Der wissenschaftliche Artikel einer bahnbrechenden Studie wurde ver\u00f6ffentlicht! Ich wei\u00df noch, wie ich mir die Ver\u00f6ffentlichung im M\u00e4rz 2019, also zwei Jahre zuvor, herbeigesehnt habe. 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