Nina Lejeune: Yoga Nidra und Hypnotherapie – den Körper wieder spüren lernen

Heute zu Gast ist Nina Lejeune. Sie ist Psychologin, Hypnotherapeutin und Yogalehrerin und verbindet in ihrer Arbeit hypnotherapeutische Ansätze mit körperorientierten Verfahren wie Yoga Nidra. Aktuell ist sie zudem am Aufbau einer spezialisierten privaten Tagesklinik für Menschen mit Traumafolgestörungen und Depressionen in Düsseldorf beteiligt. Dieses Interview wurde auf der MEG-Tagung 2026 aufgezeichnet.

In dieser Episode des Podcasts berichtet sie:

  • Wie sie über einen Skiunfall, eine Problemtrance durch medizinische Kommunikation und ihr eigenes Genesungsprojekt zur Hypnotherapeutin geworden ist.
  • Was Yoga-Nidra, der yogische Schlaf, mit hypnotherapeutischen Sprachmustern gemeinsam hat und wie beides sinnvoll kombiniert werden kann.
  • Warum der Atem über den Bohr-Effekt unmittelbar auf das psychoneuroimmunologische System wirkt – und wie sich das klinisch nutzen lässt.
  • Weshalb komplextraumatisierte Menschen häufig nicht nur psychische Symptome tragen, sondern auch immunologische und hormonelle Dysbalancen.
  • Wie die Mark-Aurel-Klinik das Konzept der allgemeinen Psychotherapie nach Klaus Grawe mit EMDR, Yoga und hypnotherapeutischer Haltung verbinden will.
  • Was es bedeutet, als Patientin von einer problemorientierten Arzt-Kommunikation in die eigene Selbstwirksamkeit zurückzufinden – und welche Rolle der Satz „Mein Körper, der macht das schon" dabei gespielt hat.

Eine Folge über Atem, Körperintelligenz und die Frage, wie Selbstregulation und Vertrauen in das eigene System wieder erfahrbar werden können.

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Shownotes

Personen

  • Klaus Grawe – Neuropsychotherapeut, Begründer der Konsistenztheorie
  • Christian Bohr – Physiologe, Namensgeber des Bohr-Effekts
  • Stefanie Kückelmann-Schramm – Hypnotherapeutin und Ausbilderin
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