Daniela Hütwohl über ihren intuitiven Zugang zu Hypnose

Dr. med. Daniela Hütwohl hat Humanmedizin an der Philipps-Universität Marburg studiert und Praktika bzw. Famulaturen u. a. in Neurochirurgie in den USA, in Psychiatrie in Marburg sowie an der systelios-Klinik in Siedelsbrunn absolviert. Heute ist sie als Neurologin in einem Krankenhaus tätig. Das erste Mal mit Hypnose in Kontakt kam Daniela in ihrer Kindheit als ihre Mutter, Sabine Fruth, eine damals niedergelassene Hausärztin, eine Zusatzausbildung in Hypnotherapie gemacht hat. Mit ihr gemeinsam hat sie auch das Buch “Haus des Wissens. Durch Imagination zum individuellen Lernerfolg.” verfasst. 

Diese Folge wurde im März 2020 aufgenommen. In diesem Interview erfährst du:

  • Was Daniela schon als Kind von Hypnose mitbekommen hat.
  • Wie es dazu kam, dass sie mit ihrer Mutter das Buch “Haus des Wissens” verfasst hat.
  • Welche Maßnahmen Daniela angewandt hat, um ihr “Herzensprojekt” neben dem Studium zu bearbeiten, damit diese Zeit bzw. dieses Projekt gut gelingen konnten.
  • Wie die im Buch des Haus des Wissens vorgestellte Methode der Imagination funktioniert und wie diese Hörer*innen beim Lernen unterstützen kann - dabei erwähnt Daniela auch viele kreative Ideen.
  • Warum Daniela denjenigen, die ebenfalls Medizin studieren wollen, ein Praxisjahr z.B. als Rettungssanitäter*in ans Herz legt.
  • Welche Bücher Daniela (nicht nur) für die Quarantänezeit empfiehlt.
  • Wie Daniela Ideomotorik bei Prüfungen eingesetzt hat, um ihr Unterbewusstsein nach den richtigen Lösungen zu befragen.
  • Wie Danielas intuitiv-experimenteller Zugang zu Hypnose und Ideomotorik aussieht und sie diesen z.B. zur Entscheidungsfindung eingesetzt hat.
  • Warum und inwiefern Wissen und Fähigkeiten um Hypnose auch zwischenmenschlich oder in einem Beruf, der grundsätzlich nichts mit Hypnotherapie zu tun hat, hilfreich sind.


RESSOURCEN: 

Folgende Literatur bietet laut Daniela Hütwohl einen guten Einstieg in das Thema Ideomotorik und die im Podcast genannten Aspekte:

  • Kapitel 14 "Ideomotorische Hypnoserituale" aus: Revenstorf, Dirk; Peter, Burkhard (2015): Hypnose in Psychotherapie, Psychosomatik und Medizin. Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg.
  • Ehrsson, H. Henrik; Geyer, Stefan; Naito, Eiichi (2003): Imagery of voluntary movement of fingers, toes, and tongue activates corresponding body-part-specific motor representations. In: Journal of neurophysiology 90 (5), S. 3304–3316. DOI: 10.1152/jn.01113.2002.
  • Dijksterhuis, Ap; Bos, Maarten W.; Nordgren, Loran F.; van Baaren, Rick B. (2006): On making the right choice. The deliberation-without-attention effect. In: Science (New York, N.Y.) 311 (5763), S. 1005–1007. DOI: 10.1126/science.1121629.
  • Dijksterhuis, Ap; van Olden, Zeger (2006): On the benefits of thinking unconsciously. Unconscious thought can increase post-choice satisfaction. In: Journal of Experimental Social Psychology 42 (5), S. 627–631. DOI: 10.1016/j.jesp.2005.10.008.
  • Blakemore, S.-J; Oakley, D.A; Frith, C.D (2003): Delusions of alien control in the normal brain. In: Neuropsychologia 41 (8), S. 1058–1067. DOI: 10.1016/S0028-3932(02)00313-5.


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